Bautzner Kastengurke

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Diese alte Gurkensorte aus der Gegend um Bautzen ist ein Passagier der Arche des Vereins Slow Food. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, besonders schützenswerte Sorten zu erhalten. Von ca. 1920 - 1940 war die universal nutzbare Gurke besonders in Ostdeutschland sehr beliebt. Sie wurde überwiegend in kalten Frühbeetkästen angebaut, woher wohl auch der Name Kastengurke stammt. Die Gurke wird bis zu 30 cm lang. Am knackigsten ist sie noch ganz jung, in diesem Stadium eignet sie sich hervorragend zum Fermentieren und Einlegen. In reifem Stadium wird die Schale glatt und gelbgrün, das Fruchtfleisch ist wässrig und saftig, das Kerngehäuse sehr groß. Wie bei allen alten Sorten kann die Gurke vom Stielansatz her bitter sein, besonders bei Schwankungen der Wasserzufuhr und anderen stressigen Wetterbedingungen. Meist ist nur der obere Stielansatz betroffen, diesen einfach abschneiden und dann ganz normal verzehren oder weiter verarbeiten. Dies ist auch ein Grund, warum diese Sorte auf der Roten Liste für gefährdete Nutzpflanzen steht, nach 1940 wurden Gurken diese Eigenschaften herausgezüchtet. Sie erhalten 10 Samen.

Anzuchtanleitung: ab März Vorkultur im Warmen, ab Ende Mai Direktsaat. Pflanzen sind dankbar für eine Rankhilfe und einen sonnigen Standort, möglich ist aber auch ein Anbau im Beet, dann breitet sich die Gurke am Boden aus. Ein nahrhafter Boden mit hohem Kompostanteil ist von Vorteil, da Gurken sogenannte Starkzehrer sind, also viele Nährstoffe benötigen. Boden nie austrocknen lassen.

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